Der UBC St. Pölten schlägt die Raiders Villach mit 78:74

Zwischen Mustangs und Rocks rangiert der UBC St. Pölten: Der Meister, weiterhin ohne den rekonvaleszenten Spielern Speiser und Jagsch, ließ den Raiders Villach auch beim fünften Versuch in der niederösterreichischen Landeshauptstadt anzuschreiben keinen Stich. Obwohl der Beginn gut war, Villach gar zwischenzeitlich mit 55:40 (25. Min) voran lag, hatte der UBC – der Christoph Böck (13 PTS, 3 RB, 2 ST) reaktiviert hatte – vor allem Dank guter Defense in den letzten 15 Minuten das Blatt zu ihren Gunsten gewendet. St. Pölten hatte vor allem rund um den Korb die Oberhand: Eric Schranz machte mit 16 Punkten und 11 Rebounds ein Double-Double, Villachs Marko Kolaric holte sich dagegen nur 5 Rebounds – insgesamt ging das Duell der „abspringenden Bälle“ mit 31:22 an die Niederösterreicher, die auch mit 63% vom Zweier eine gute Leistung abriefen.

Während Villach seine Serie der Sieglosigkeit in St. Pölten nicht beenden konnte, gelang KOS Posojilnica Bank Celovec der erste Heimsieg über die Basket Flames im fünften Aufeinandertreffen: Dabei kontrollierten die Kärntner das Geschehen von der ersten Minute an, ließen die Flames nie die Führung übernehmen – weil die Kärntner die Zone beherrschten: Vjeran Soldo (14 PTS) & Co dominierten mit 35:22 den Rebound, spielten geduldiger in der Offense und nutzten vermehrt den Zug zum Korb, um dann nach Fouls über Freiwürfe zum Erfolg zu kommen (20/23 FW). Peter Papic (10 PTS, 10 RB) und Jakob Strazar (15 PTS, 11 RB) machten jeweils ein Double-Double. Bei den Flames bot Vladimir Gavranic (15 PTS, 4 RB, 5 AS) eine starke Leistung.

stp UBC St. Pölten – Raiders Villach

78:74 (17:18, 32:41, 56:59)

raiders
St. Pölten startet stark in die Partie. Zu Beginn der Partie steht die Defensive der St. Pöltner sehr dicht. Danach kommen die Raiders besser ins Spiel und können die Kontrolle übernehmen. Dann übernimmt Schranz mit 9 Punkten in Folge. Danach entwickelt sich ein munteres Spiel auf beiden Seiten. Schranz dominiert im ersten Viertel auf beiden Seiten des Courtes.

Zu Beginn des 2. Viertels erwischen die Villacher einen Traumstart und können auf plus 9 davonziehen. Villach hält den Vorsprung konstant zwischen 6 und 10 Punkten. St. Pölten tut sich in dieser Phase sehr schwer und die Villacher kontrollieren immer besser das Spiel. Bei St. Pölten geht in dieser Phase sehr wenig und die Dreierschützen der Villacher treffen, insbesondere Rhinhart.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erleben die Zuschauer ein ähnliches Bild. Villach ist agiler und St. Pölten fehlt das Wurfglück. Mitte des 3. Viertel führen die Raiders bereits mit 15. Mit sehr starken 2 Minuten verkürtzen die St. Pöltner auf 46:55. Mit sehr starker Defensiv kommen die St. Pöltner zurück ins Spiel.

Im letzten Viertel erwischen die Raiders den besseren Start und können den Vorsprung wieder ausbauen. St. Pölten ist schlussendlich im Spiel angekommen und nimmt den Kampf an. Mit 2 schönen 3ern bringt Christoph Böck die St. Pöltner auf einen Punkt heran. 5 Minuten vor Schluss kassiert Timi Huber sein 5. Foul. 4 Minuten vor dem Ende gleicht Lukas Böck aus. Die Partie endet dramatisch, die Villacher vergeben sämtliche Würfe und St. Pölten kann das Spiel noch gewinnen.

Stimmen zum Spiel:
Armin Göttlicher, Headcoach vom UBC: „Schmutziger Arbeitssieg, aber Gott sei Dank haben wir gewonnen!“
Felix Jambor, Assistent-Coach vom UBC: „Die Defense in der zweiten Halbzeit hat die Wende erzwungen. Durch diese konnten wir viele Fastbreak punkte sammeln.“
Beste Werfer: Bauch 18, Schranz 16, Böck C. 13 bzw. Rhinehart 23, Kolaric 19, Huber T. 14;

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