Die Kärntner Teams rüsten auf – Presseauszug

Ende September startet die 2. Basketball-Bundesliga wieder. Die vier teilnehmenden Kärntner Vereine stecken mitten in den Vorbereitungen darauf. Eine Bestandsaufnahme:

Die Ausbildungsschmiede wächst weiter

Eigener Nachwuchs- das ist auch bei Kos Klagenfurt das vorherrschende Thema. Mit dem Ausbau der Infrastruktur und einer neuen Basketballschule wollen die Kärntner Slowenen eine Spielerbasis für die Zukunft schaffen. „Die Dichte an Eigenbauspielern ist bei uns begrenzt, dem wollen und müssen wir entgegenwirken“, meint der sportliche Leiter Stefan Hribar. Auch Kos beginnt am 18. August mit dem Training und das in leicht veränderter Formation. Milovan Radmanovic hat den Club verlassen, statt ihm wurde der junge Slowene Jaka Stemberger, ein guter Rebounder, geholt. Ob Kapitän Toman Feinig bleibt, ist noch offen. Dafür konnte mit Ales Primc der Topscorer der Liga im Team gehalten werden.

Neuzugänge kommen aus eigenem Nachwuchs

Mit dem Erreichen des Semifinales in der 2. Bundesliga fand die letzte Saison ein durchaus versöhnliches Ende für die Wörthersee Piraten. Die Zielsetzung für die neue Meisterschaft ist ähnlich. Ein Play-off-Platz ist das Minimum, auf das die Klagenfurter schielen. Das ganz große Thema ist und bleibt aber trotzdem die Forcierung des eigenen Nachwuchses. „Und wenn wir wir mit dieser Linie ein paar Mal Lehrgeld bezahlen müssen, dann gehört das dazu“, ist sich Joachim Buggelsheim, sportlicher Leiter der Piraten, sicher. Doch die jungen Eigenbauspieler sollen auch in dieser Periode so oft wie möglich zum Einsatz kommen und an Spielpraxis gewinnen. Dementsprechend wenig tat sich in der Pause auf dem Spielersektor. Paul Koroschitz wechselte zu den Basket Flames, Ersatz für ihn soll aus dem eigenen Nachwuchs kommen. Das ist aber auch schon die einzige Veränderung im Kader, der sonst völlig unverändert blieb. Trainingsbeginn ist am 18. August.

Zwei neue Legionäre

Bei den Garnets hat man sich nach der letzten Saison gleich von drei Akteuren getrennt. Die Verträge mit Lovro Hren, Jure Misic und Jaka Zupan wurden nicht verlängert, statt ihnen sollen zwei neue Legionäre nachrücken. Die Erwartungen für die kommende Saison sind klar definiert. „Das Erreichen der Play-offs“, so Kapitän Patrick Biedermann, der sich einen ähnlichen Meisterschaftsverlauf wie zuletzt wünscht. „Viel mehr ist mit unseren bescheidenen finanziellen Möglichkeiten nicht drin.“ Mit dem Training startete die Cilensek-Truppe bereits am Montag.

Zusammen stärker

Eine Fusionierung gab es in Villach. Da schlossen sich die Villach Raiders mit ABC Villach (Kärntner Liga) zusammen. Damit ist der dank potenter Sponsoren gut abgesicherte Verein nun auch von der spielerischen Qualität noch besser als im Vorjahr aufgestellt. In ihrem Bundesliga-Premierenjahr schafften die Raiders rund um Legionärsstütze Davor Sattler auf Anhieb den Einzug ins Viertelfinale, doch das soll längst nicht der Zenit sein. „Unser Fernziel ist der Aufstieg in die 1. Bundesliga“, meint Nino Gross, der sportliche Leiter der Villacher.

Quelle: http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/3710344/kaerntner-teams-ruesten-sich-schon.story