Die Mistelbach Mustangs bezwingen ihren Angstgegner

Die Mistelbach Mustangs bezwingen ihren Angstgegner. Nach sieben Niederlagen in Serie gelingt den Niederösterreichern ein 83:72 Erfolg über die Raiders Villach.  Gleich von Beginn weg starteten die Mustangs hochkonzentriert und legten einen 7:0 Run hin. Dieser Vorsprung wurde bis zur Halbzeit verwaltet, ehe sich die Raiders herankämpften. Der auf einen Punkt geschmolzene Vorsprung wuchs im vierten Viertel schrittweise wieder an. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel führen die Mustangs gemeinsam mit St. Pölten die Tabelle an. Überragender Akteur auf Seiten der Niederösterreich war der Kapitän Vladimir Sismilich selbst. Er brachte es auf 25 Punkte und 9 Rebounds.

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83:72 (25:18, 38:30, 53:51)
Entschlossen starteten die Mustangs durch das lange Nachwuchs-Spalier ins Spiel und legten 7 Zähler vor, bevor die Gäste das erste Mal anschreiben konnten. Mit höchster Konzentration auf Seiten der Heimischen ging es weiter – Plus 7 für die Mustangs hieß es nach dem ersten Viertel. Das zweite Viertel war durch eine intensive Defense auf beiden Seiten gekennzeichnet. Ausgewogen ging es hin und her. So hielten die Mustangs ihren Vorsprung bis zur Halbzeit konstant. Mit 38:30 ging es in die Kabinen. Im gefürchteten dritten Viertel konnten die Raiders – hier insbesondere Timi Huber – aus allen Positionen scoren und so den Vorsprung mit Ende des dritten Viertels auf zwei Punkte verringern. Angetrieben vom lautstarken Mustangs-Anhang legten die Pferde im entscheidenden Moment einen Zielgalopp aufs Parkett. Der auf einen Punkt geschmolzene Vorsprung wuchs schrittweise wieder an. In den entscheidenden Minuten holte Headcoach Martin Weissenböck sein Team zusammen und gab die Richtung vor. Die Instruktionen wurden punktgenau befolgt. Bei 10 Punkten Vorsprung eine Minute vor Spielende war es gelaufen: Heimsieg für die Mistelbach Mustangs gegen Villach.
Stimmen zum Spiel:
Vladimir Sismilich, Kapitän der Mustangs: „Meines Erachtens war der ausschlaggebende Punkt in dieser Partie die Tatsache, dass wir die großen Spieler der Raiders unter Kontrolle halten konnten. Insbesondere Ivo Prachar agierte in der Defense ganz stark. Das machte den entscheidenden Unterschied zwischen den Mustangs in dieser und jenen der Vorsaison. In manchen Phasen des Spieles waren wir aus der Distanz nicht ganz effektiv. Dank der konsequenten Defense konnten wir den Punktevorsprung jedoch halten und so das Spiel gewinnen.“
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Wir waren gut vorbereitet und haben vor allem gegen die Zone sehr clever agiert. Das Fehlen von Simon Finzgar haben wir nutzen können. Obwohl es im dritten Viertel noch einmal eng wurde, haben wir die Kontrolle über das Spiel behalten.“
Michael Kuncic, Präsident der Raiders: „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen. Im dritten Viertel sind wir nochmals auf zwei Punkte herangekommen aber Mistelbach hat den Sieg souverän nach Hause gespielt.“
Beste Werfer: Sismilich 25, Semerad 17, Dygryn 15 bzw. Huber T. 20, Rhinehart 19, Primc 16

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