ASVÖ PANACEO RAIDERS VILLACH

2. BASKETBALL BUNDESLIGA ÖSTERREICH

Ende im Viertelfinale

Meister Panaceo Raiders Villach (#4) ist im Viertelfinale an den Mattersburg Rocks (#5) gescheitert. Der Kärntner Titelverteidiger unterlag 82:93 und scheiterte zum ersten Mal seit der Saison 2013/14 wieder in einem Viertelfinale. Die Mattersburg Rocks (#5) haben bereits das Semifinale in der ZWEITEN Basketball Bundesliga erreicht. Sie warfen mit dem 93:82-Sieg den amtierenden Meister und Titelverteidiger Panaceo Raiders Villach (#4) aus dem Bewerb. Während die Rocks zum sechsten Mal in Folge das Semifinale erreichen, scheiterte Villach zum ersten Mal seit 2013/14 wieder im Viertelfinale. Die Kärntner hatten ihre besten Phasen in der ersten Halbzeit, als sie mit starken 57% vom jenseits der Dreipunktelinie auftrumpften. Mit Fortdauer des Spiels übernahm Mattersburg, das erneut unter dem Korb dominierte, immer mehr die Kontrolle. Bei Villach schwanden gegen Ende des Spiels zunehmend die Kräfte, weil Finzgar und Tim Huber angeschlagen spielten, und damit auch der anfangs überragende Wurfprozentsatz. Am Ende siegten die Rocks, die Villach zu 19 Turnover zwangen, verdient. Arnold Fripp legte mit 29 Punkten und 14 Rebounds ein „double-double“ auf. Für Villach machte Sebastian Huber 23 Punkte (6/7 Dreier).  
rocksMattersburg Rocks #5 – Panaceo Raiders Villach #4 93:82 (15:24, 47:51, 68:62) Endstand in der „best-of-3“-Serie: 2:0 raiders
Die Raiders beginnen stark, treffen sicher von außen und die Hausherren agieren schläfrig, liegen 0:5 und 12:18 zurück. Aggressivität stellt sich in der Defense erst nach und nach ein, aber wie so oft folgt auf gute Verteidigung eine ebensolche Offense. So wird der Rückstand sukzessive reduziert. Vor allem unter dem Korb sind Arnold Fripp und Corey Hallett oft zu viel für die körperlich unterlegenen Gäste. Aber da Mensud Julevic und seine Mannen von außen weiter solide bleiben, gehen sie mit 51:47 in die Halbzeitpause. Nach dem Wechsel beginnt der Rocks-Express endlich zu rollen, Corey Hallett sorgt mit fünf Punkten für die nachhaltige Führung. Die Raiders können noch kontern, aber der BKM lässt sich nicht beunruhigen. Wichtige Dreier von Dragisa Najdanovic und bessere Team-Defense bringen Distanz auf der Punktetafel. Mit 68:62 geht es in den letzten Abschnitt, in diesem ist zunächst die Vickery-Truppe am Drücker. Ein "Layer" von Topscorer Arnold Fripp stellt das 79:62 her, die Partie scheint sechs Minuten vor dem Ende entschieden. Dann dreht aber Sebastian Huber für die Kärntner auf, ist ein ums andere Mal vom Dreier erfolgreich und bringt den Rückstand in einstelliges Terrain. Routiniert verwerten die Mattersburger aber ihre Freiwürfe und steigen dank eines 93:82 ins Semifinale auf - in der letzten Minute gibt es noch unter anderem zwei technische gegen Villachs Kapitän Nino Gross, der den Court verlassen muss.
Stimmen zum Spiel:
Joey Vickery, Headcoach der Rocks: „Wir haben es uns heute selbst schwer gemacht, mit dem verkorksten Start. Aber die Jungs sind cool geblieben, haben sich weiterhin konzentriert und wir wussten, dass es noch in unsere Richtung gehen würde. Die Jungs haben sich das heute verdient!“
Arnold Fripp, Spieler der Rocks: „Wir sind heute langsam gestartet, aber haben uns dann richtig reingehängt. Wir ließen uns auch vom Gegner nicht aus der Ruhe bringen, im Gegenteil, dies stachelte uns mehr an und half uns, unsere Aggressivität zu finden. Ich freue mich für die Mannschaft, dass wir im Halbfinale sind.“
Rok Zupan, Headcoach der Raiders: „Wir haben diesmal besser als im ersten Spiel agiert, aber Mattersburg hat auch wieder gut gespielt. Es ist schwer, wenn zwei Leistungsträger angeschlagen sind. Dennoch haben wir alles gegeben. Ich hoffe, Mattersburg spielt auch im Halbfinale wieder so stark.“
Sebastian Huber, Spieler der Raiders: „Wir haben heute alles gegeben und eigentlich ein gutes Spiel gemacht, aber letztlich haben uns einzelne Fehler in der Defense den Sieg gekostet. Wenn zwei wichtige Spieler bei uns mehr oder weniger ausfallen, dann ist es schwer.“
Beste Werfer: Fripp 29, Hallett 16, Najdanovic 11 bzw. Huber S. 23, Julevic 17, Huber T., Jurica je 11;