Enge Kiste

Im Viertelfinale der 2BL Playoffs setzten sich die Panaceo Raiders Villach mit 86:84 gegen die Mistelbach Mustangs durch. Dank perfekter Zonenverteidigung war Villach in den ersten 30 Minuten hochüberlegen, erst ein finales Aufbäumen der Niederösterreicher ließ eine anfangs klare Partie zur „engen Kiste“ werden. Mit 34 Punkten im Schlussviertel machte es Mistelbach zwar nochmals spannend, drehen konnten sie das Spiel nicht mehr.

Play-Offs-2016_ABL2Liga_S_Villach

raiders Panaceo Raiders Villach (#4) – Mistelbach Mustangs (#5)

86:84 (26:19, 47:33, 66:47)

mustangs
Das Spiel versprach auf Grund der Platzierung nach dem Grunddurchgang sehr knapp zu werden. Die Raiders starteten wieder sehr dezimiert, wobei Mistelbach wieder vollzählig war. Im ersten Viertel begann Mistelbach besser und sie spielten sich nach fünf Minuten einen leichten Vorsprung heraus. Je länger das Spiel jedoch dauerte, desto besser agierten die Heimischen in der Offense und so geht man bis Ende des ersten Viertels mit 26:19 in Führung. Mistelbach konnte auch im zweiten Viertel die Zonenverteidigung der Raiders nicht knacken und so erspielten sich die Villacher einen 47:33-Vorsprung bis zur Pause. Auch nach der Halbzeit das gleiche Bild. Unter dem Korb kontrolliert Kolaric das Spiel und von außen sind es die gefährlichen Werfer die das Heft in die Hand nehmen. Ende des dritten Viertels glaubt man schon, dass es einen klaren Sieg der Heimischen geben wird. Aber die Mistelbacher stellen noch einmal ihre Offense um – und das mit Erfolg. Die Mustangs starten mit einem 13:2-Run und es steht nach zwei Minuten nur mehr 68:60 für die Villacher.

Vor allem von außen fällt nun jeder Wurf und die Mustangs holen im Minutentakt Punkt für Punkt auf. 34 Punkte erzielt Mistelbach im letzten Viertel davon sieben Dreier aber letztendlich spielen die Raiders noch den Vorsprung nach Hause und man gewinnt knapp mit 86:84.

Stimmen zum Spiel:
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Wir konnten drei Viertel lang den Gegner kontrollieren. Im letzten Viertel merkte man meiner Mannschaft den hohen Kräfteverschleiß an und wir machten viel zu viel unnötige Fehler, die der Gegner eiskalt ausnutzte. Letztendlich geht der Sieg in Ordnung – doch wir sind sicherlich für das Auswärtsspiel gewarnt.“
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „In der ersten Halbzeit trafen die Villacher hochprozentig. Wir schafften es nicht die Zonenverteidigung zu umspielen. Erst im letzten Viertel ging mein Gameplan teilweise auf und wir spielten besser.“
Beste Werfer: Kolaric 24, Finzgar 22, Primc 18 bzw. Dygryn 20, Semerad, Sismilich je 17;

fff

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