Spiel gedreht

Die Kärntner, denen Pointguard Tim Huber mit einer Knöchelverletzung schon nach wenigen Minuten abhanden kam, mussten gegen die Vienna D.C. Timberwolves einen Kaltstart hinnehmen. Doch das zwischenzeitliche minus 15 (40:55) konnte durch konsequentes Inside-Spiel gedreht – und in einen klaren 99:83-Sieg verwandelt werden. Die Raiders verlängern damit ihren „winning-streak“ auf plus 4, ziehen in der Tabelle gleich mit den Lions und haben nun gute Karten auf Heimrecht in den Playoffs.

raiders Raiders Villach – Vienna D.C. Timberwolves

99:83 (19:30, 40:55, 70:70)

wolves

Die Timberwolves starten aggressiv und können sich einen Vorsprung herausspielen. Mitte des 1. Viertels der Schock für die Raiders. Der Pointguard Timi Huber wird bei einem 3-Punkte Versuch unterlaufen und überknöchelt. Er kann nicht mehr weiterspielen. Die Raiders können sich von diesem Schock im ersten Viertel schwer erholen und gehen mit einem 19:30 Rückstand ins zweite Viertel. Dort das selbe Bild: die Timberwolves dominieren am Brett und machen ihre offenen 3-Punkte Würfe. Die Achse Cosic, Nikolic und Geisler sind von den Villachern nur schwer zu kontrollieren.

In der zweiten Hälfte ein komplett anderes Bild: Die Raiders spielen viel aggressiver und sie holen Punkt um Punkt auf. Rhinehart und Kolaric unter dem Korb dominieren und Finzgar und Gross machen das Spiel schnell und man kann den Rückstand im 3. Viertel wettmachen. Im letzten Viertel spielen dann die Raiders das Spiel trocken nach Hause und sie gewinnen verdient 99:83

Stimmen zum Spiel:
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Die erste Halbzeit haben wir verschlafen und dem Gegner es sehr leicht gemacht zu scoren. Vor allem am Rebound waren wir nicht aggressiv genug. In der zweiten Halbzeit waren wir in der Defense viel präsenter und wir konnten unser Spiel aufziehen. Am Ende ging das Spiel verdient mit +17 an uns. Wir müssen aber vor allem über 40 Minuten konstant spielen, um unser Ziel zu erreichen.“
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Dieses Spiel zeigte uns zwei komplett verschiedene Hälften. In der ersten Hälfte haben wir mit hohem Tempo und mit den Würfen von außen den Raiders alles abverlangt. In der zweiten Hälfte konnten wir den Größennachteil nicht mehr wettmachen so sind wir nicht mehr ins Laufen gekommen.“
Beste Werfer: Rhinehart 25, Kolaric 24, Finzgar 18 bzw. Cosic 18, Nikolic 16, Hofbauer 13;

#RAIDERSVILLACH

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