ASVÖ PANACEO RAIDERS VILLACH

2. BASKETBALL BUNDESLIGA ÖSTERREICH

Villach holt sich fünftes Playoff-Ticket

Die Panaceo Raiders Villach (4) haben sich zum Auftakt der 18. Runde in der ZWEITEN Basketball Bundesliga ihr Ticket für die Playoffs 2018 geholt. Der Titelverteidiger ließ daheim dem UBC St. Pölten (2) mit 96:70 keine Chance. Die Mattersburg Rocks (7) haben bei ihrem „Lieblingsgegner“ Raiffeisen Dornbirn Lions (5) ihre Niederlagenserie in Auswärtsspielen beendet. Nach drei Misserfolgen in Folge, gewannen die Burgenländer 101:89 und machten dabei zum ersten Mal in dieser Spielzeit mehr als 100 Punkte. Es war der 15. Sieg der Rocks im 16. Aufeinandertreffen mit den Lions. Die BBU Salzburg (10) hat weiterhin eine theoretische Chance auf die Postseason 2018. Die Salzburger rangen sich gegen Tabellenschlusslicht Wörthersee Piraten (12) zu einem 89:82-Sieg nach Overtime durch und feierten den dritten Heimsieg in Serie. Die Kärntner bleiben damit in der laufenden Meisterschaft ohne Sieg. Am Sonntag finden die restlichen drei Begegnungen der 18. Runde ab. Mit den Panaceo Raiders Villach (4) hat sich in der 18. Runde der ZWEITEN Basketball Bundesliga bereits das fünfte Team vorzeitig für die Playoffs 2018 qualifiziert. Die Kärntner ließen dem UBC St. Pölten (2) mit 96:70 keine Chance. Für den Meister war es der fünfte Heimsieg in Serie, die Niederösterreicher kassierten die zweite Niederlage am Stück. Villach hat damit weiterhin die Möglichkeit auf Platz zwei nach dem Grunddurchgang – auch weil sie nun mit +12 das direkte Duell gegen St. Pölten für sich entschieden haben. Villach war St. Pölten an diesem Abend in allen Belangen überlegen: Der Meister überzeugte erneut offensiv – etwa mit 73% FG2p und 61% FG insgesamt – aber auch defensiv, hielt die Niederösterreicher fast elf Punkte unter ihrem Saisonschnitt (80,9 ppg). Überragend war Tim Huber, der mit einer Trefferquote von 80% auf 24 Punkte kam. Beim UBC war einmal mehr Martin Speiser (14 PTS) Top-Scorer.  
raidersPanaceo Raiders Villach – UBC St. Pölten 96:70 (13:16, 43:32, 66:47)stp
Beide Teams starten von Beginn an mit hoher Intensität. Simon Finzgar ist nur schwer von den Gästen zu halten. St. Pölten lässt hingegen den Ball gut laufen und kann so gut mithalten. Spielstand nach den 1.Viertel 16:13 für St. Pölten. Im 2. Viertel kommen die Raiders giftiger aus den Startlöchern. Besonders von Außen treffen die Raiders hochprozentig und auch in der Defensive können sie einen Zahn zulegen und sich so mit 10 Punkten absetzen. Halbzeitstand 43:32 für Villach. Zu Beginn der 2. Halbzeit zeichnen sich beide Mannschaften durch defensive Aktionen aus. Offensiv gibt es kaum einen einfachen Wurf für beide Mannschaften. Die Raiders gehen mit einem komfortablen 66:47-Vorsprung in das letzte Viertel. Dort kann Coach Zupan viel rotieren und die Leistungsträger schonen und man gewinnt am Ende mehr als verdient mit 96:70.
Stimmen zum Spiel:
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Bis auf die Anfangsphase konnten wir unser Spiel aufziehen und gewinnen. St. Pölten zeigte an diesem Abend nicht sein wahres Gesicht. Sie sind sicher besser als das Ergebnis aussagt.“
Hannes Obermann, Spieler vom UBC: „Wir waren in allen Belangen unterlegen. Villach war an diesem Abend immer einen Schritt schneller und wir konnten sie nicht am Punkten hindern. Wenn man 96 Punkte bekommt, kann man kein Spiel gewinnen.“
Beste Werfer: Huber T. 24, Jurica 20, Finzgar 13 bzw. Speiser 14, Böck L. 11, Koroschitz 9;