Villach nimmt Revanche an Basket Flames

Die Panaceo Raiders Villach (6) haben sich in der 13. Runde der ZWEITEN Basketball Bundesliga für ihre hohe Niederlage aus der 1. Runde revanchiert. Die Kärntner gewannen bei den Basket Flames (8) mit 96:78. Die Mistelbach Mustangs (3) haben indes ihren „losing-streak“ beendet. Nach drei Niederlagen in Serie besiegten die Niederösterreicher die Jennersdorf Blackbirds (5) klar mit 79:43. Platz vier in der Tabelle haben nun die Raiffeisen Dornbirn Lions (4) eingenommen, die beim Comeback von Luka Brajkovic mit 86:70 der BBU Salzburg (11) das Nachsehen gaben. Die Mattersburg Rocks (7) haben mit einem entscheidenden Dreipunkter von „Oldie“ Joey Vickery dem dezimierten UBC St. Pölten (2) seine erste Auswärtsniederlage zugefügt. Die Niederösterreicher unterlagen 72:73. Mit dem vierten Auswärtssieg in Serie bleibt KOŠ Posojilnica Bank Celovec (9) an den Top-8 dran. Sie triumphierten im Klagenfurter „Stadt-Derby“ über die Wörthersee Piraten (12) mit 73:61. Die 13. Runde wird am Sonntag mit dem Spiel Basket 2000 Vienna Warriors (10) gegen Tabellenführer Vienna D.C. Timberwolves (1) abgeschlossen. (Tip-Off um 17.00 Uhr).

Meister Panaceo Raiders Villach (6) hat seine ansteigende Form auch in der 13. Runde der ZWEITEN Basketball Bundesliga bewiesen. Die Kärntner feierten einen souveränen 96:78-Auswärtssieg bei den Basket Flames (8) und liegen in der Tabelle – mit einem Spiel weniger – an sechster Stelle und damit so gut wie noch nie in der laufenden Saison. Die nur mit acht Spielern angetretenen Villacher brauchten das Startviertel, um in Gänge zu kommen bzw. ihr Visier zu schärfen. Das beste 2BL-Team aus der Distanz (40,2%) wurde seinem Namen vollauf gerecht – und traf insgesamt 18 Dreipunkter. Die Flames hatten der überragenden Treffsicherheit defensiv nichts entgegenzusetzten und kassierten zum bereits dritten Mal in dieser Saison über 90 Punkte. Beständig bei den Kärntnern war das Legionärs-Quartett: Jurica, Julevic & Co machten 74 der 96 Punkte. Bei den Flames erzielte der erst 18-jährige Jakob Wonisch sein „career-high“: 20 Punkte bei nur einem Fehlwurf aus dem Feld standen am Ende zu Buche.

flames Basket Flames – Panaceo Raiders Villach

78:96 (19:18, 38:45, 61:73)

raiders
Die Hausherren waren anfangs das bessere Team. Max Hübner konnte in den ersten Minuten von den Villachern nicht gestoppt werden und erzielte schnell acht Punkte. Nach einem 9:0-Run führten die Flammen mit 15:8. Danach fanden die Gäste ins Spiel. Die Führung nach zehn Minuten gehörte jedoch den Flames.
Im zweiten Abschnitt schlugen die Gäste zurück. Vor allem von der Dreierlinie zeigten sich die Raiders von ihrer besten Seite. Sechs Treffer erzielten die Raiders alleine im zweiten Viertel, zehn insgesamt in Hälfte eins. Vor allem Ales Primc und Tim Huber hatten ihr Visier gut eingestellt. Auf der Gegenseite konnten Youngster Jakob Wonisch und Jason Chappell dagegen halten. Der erst 18-jährige Rookie erzielte mit 20 Punkte sein “career-high” und verwertete alle seine vier Dreipunkter, drei davon vor der Pause.
Mit 38:45 begann die zweite Hälfte, die Mensud Julevic und Marko Jurica standesgemäß mit drei Dreiern begannen. Vor allem Jurica drückte im dritten Abschnitt dem Spiel mit 12 Punkten seinen Stempel auf. Julevic stand ihm mit 10 Punkten kaum um etwas nach. Trotzdem lagen die Flames nach 30 Minuten „nur“ mit 61:73 im Rückstand. Als zu Beginn des Schlussabschnitts zwei weitere Dreier ihr Ziel fanden, war das Spiel so gut wie entschieden. Die Flames kamen nochmal auf 11 Punkte heran, verloren aber Tobias Stadelmann mit fünf Fouls vorzeitig und Christian Künstner nach zwei technischen Fouls. Somit gewannen die Panaceo Raiders Villach verdient mit 78:96 und bestätigten ihre ansteigende Form.
Stimmen zum Spiel:
Franz Zderadicka, Headcoach der Flames: „Die Villach haben routinierter gespielt als wir. 18 Dreier zuzulassen, also 54 Punkte von außen, sind viel zu viele. Wir wussten, dass das ihre Stärke ist, aber wir haben unseren Gameplan nicht exekutiert.“
Dominik Alturban, Kapitän der Flames: „So gut wir letzte Woche in der Defensive waren, so schlecht waren wir heute. Jetzt müssen wir die Akkus über Weihnachten wieder aufladen, denn im Jänner stehen einige ganz wichtige Spiele für uns auf dem Programm.“
Rok Zupan, Headcoach der Raiders: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Wir müssen uns aber weiter verbessern, vor allem in der Defensive und am Rebound.“
Beste Werfer: Wonisch 20, Hübner 15, Chappell 13 bzw. Jurica 26, Julevic 23, Primc 13;
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