„X-Faktor“ Christof Gspandl

In der 10. Runde der ZWEITEN Basketball Bundesliga standen sich die Mannschaften aus den Top-6 direkt gegenüber. Die Heimteams haben hier durchwegs Siege gefeiert: Die Vienna D.C. Timberwolves (1) beherrschten die Basket Flames (6) vom Start weg. Sie gewannen 98:84 und bleiben weiterhin ungeschlagen. Der UBC St. Pölten (3) holte sich ein heiß umkämpftes „Niederösterreich-Derby“ gegen die Mistelbach Mustangs (2) mit 76:73, nachdem der Vizemeister zur Pause schon um 13 Punkte voran lag. Gegen das Resultat hat Mistelbach im Anschluss an das Spiel Protest eingelegt. Die Jennersdorf Blackbirds (4) fertigten die Raiffeisen Dornbirn Lions (5) mit 85:72 ab. 2BL-Top-Scorer Antoni Vicens zog sich nach zehn Minuten eine Knöchelverletzung zu und wurde anschließend wegen Kritik ausgeschlossen, womit Dornbirn „inside“ nicht mehr dagegenhalten konnte. Meister Panaceo Raiders Villach (7) schlägt die BBU Salzburg (11) knapp mit 79:77 – und hat den nun fünften Saisonsieg „X-Faktor“ Christof Gspandl (25 PTS, 9 RB) zu verdanken. Weiterhin kein Erfolgserlebnis gab es für die Wörthersee Piraten (12), die mit 72:77 gegen Basket 2000 Vienna Warriors (10) ihre zehnte Niederlage dieser Saison hinnehmen mussten.

Meister Panaceo Raiders Villach (7) hat sich mit den dritten Sieg in Serie in der Tabelle auf den 7. Platz verbessert. Die Kärntner landeten daheim gegen die BBU Salzburg (11) einen hart erkämpften 79:77-Sieg. Salzburg bleibt damit auch im fünften Spiel in Villach ohne Sieg. Villach sorgte bereits im Startviertel für einen großen Polster, mit 25:11 ging es in den zweiten Abschnitt – und anschließend dank „X-Faktor“ Christof Gspandl auf die Siegerstraße. Der letztjährige „Pirat“ spielte seine beste Partie in dieser Saison überhaupt. Er traf in 29 Minuten Spielzeit 11 seiner 15 Wurfversuche, markierte damit 25 Punkte und holte 9 Rebounds. Salzburg war trotz des schlechten Starts immer „dabei“, ging dank des 17-jährigen Talents Danilo Tepic (10 PTS) im Schlussviertel gar in Führung (67:66), musste aber erneut eine unglückliche Niederlage hinnehmen.

 

raiders Panaceo Raiders Villach – BBU Salzburg

79:77 (25:11, 41:32, 62:55)

bbu
Nach anfänglichem Abtasten, finden die Raiders ab Minute 5 ihren Rhythmus und setzen sich im ersten Viertel bereits mit 25:11 von Salzburg ab. Salzburg stellt sich im zweiten Viertel auf das Spiel der Raiders ein und kommt etwas heran – Halbzeitstand 41:32.

Im dritten Viertel halten die Raiders den Vorsprung und verwalten das Spiel. Spielstand Ende des dritten Viertels 62:55. Salzburg bleibt hartnäckig und lässt sich nicht abschütteln, was sechs Minuten vor Schluss mit der erstmaligen Führung belohnt wird. In der Schlussphase wechselt die Führung mehrmals, die Raiders bleiben am Ende jedoch mit 79:77 siegreich.

Stimmen zum Spiel:
Nino Gross, Kapitän der Raiders: „Wir haben ein von unserer Seite schlecht geführtes Spiel doch noch glücklich gewonnen.“
Aaron Mitchell, Headcoach der BBU: „Ich bin stolz auf mein Team, wir haben auf einem sehr hohen Niveau gespielt. Aber die einfachen Sachen wie Freiwürfe und Lay-Ups haben uns einen Sieg gekostet.“
Beste Werfer: Gspandl 25, Julevic 17, Finzgar 15 bzw. Sanchez 23, Rattey 16, Jimenez 14;
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